• Schüler Inkubator 2017

    Schüler Inkubator 2017

  • Zwei Schüler (und Notebook, nicht sichtbar)

    Zwei Schüler (und Notebook, nicht sichtbar)

  • Schüler OTA Unterricht mit Beck

    Schüler OTA Unterricht mit Beck

  • Zwei Schüler, Notebook links

    Zwei Schüler, Notebook links

  • Schüler Unterricht Checkliste

    Schüler Unterricht Checkliste

Ausbildungsverlauf

Theoretische Ausbildung

Ästhetische Bildung

Während der Ausbildung an der KaBo werden Sie immer wieder mit unterschiedlichen Kunstrichtungen in Berührung kommen:

  • Malerei
  • Musik
  • Theater
  • Literatur
  • Fotografie und vieles mehr

Unser Ziel ist es, die persönliche Entwicklung des Einzelnen durch künstlerische Erlebnisse und Erfahrungen zu fördern. Dies geschieht durch die kreative Auseinandersetzung mit sich und der Umwelt. Mit der ästhetischen Bildung wird Raum für soziales Lernen geschaffen.

Durch dieses umfangreiche Angebot unterscheiden wir uns von anderen Schulen für Gesundheitsberufe.

Blended Learning

... ist eine „Mischung“ aus Unterricht in der Schule und E-Learning. Die KaBo war eine der ersten Schulen mit dieser Lernform in der Pflegeausbildung. Die Präsenzphasen finden in Form von Seminaren in der Schule statt. Während der E-Learning–Phasen sind Sie zu Hause am PC und lernen über das Internet, mittels unserer Lernplattform ILIAS. Gerne dürfen Sie hierzu auch unseren EDV-Raum nutzen.

Seminarsystem

Aus berufspädagogischer Sicht ist es wichtig, dass die Auszubildenden lernen, in unterschiedlichen Gruppen zu arbeiten. Deshalb wurde ein flexibles Seminarsystem eingeführt, das es ermöglicht, verschiedene Lerngruppen zu wählen. Die Zahl der TeilnehmerInnen richtet sich dabei nach dem Inhalt und der Lehrmethode. Neben Vorlesungen, die bis zu 80 Personen besuchen, gibt es Unterrichtsveranstaltungen mit 20 bis 25 Personen und Seminare mit maximal 15 TeilnehmerInnen. Bestimmte Themen erfordern die intensive Diskussion und die entsprechende Begleitung durch die DozentInnen – in anderen Zusammenhängen geht es primär um die Präsentation bestimmter Inhalte.

Ethische Bildung

Wer in einem Gesundheitsberuf arbeitet, wird tagtäglich mit Grenzsituationen des menschlichen Lebens konfrontiert und muss diesen professionell begegnen.

Auf der Grundlage unseres christlichen Selbstverständnisses vermitteln wir unseren Auszubildenden:

  • Wege zum Verständnis für unsere Mitmenschen 
  • Grundsätze des respektvollen Miteinanders 
  • Wertschätzung und Achtung vor der Würde Anderer

Diese Werte werden selbstverständlich auch im schulischen Alltag vertreten und gelebt.

In speziellen Seminaren schaffen wir Freiräume und bieten die Gelegenheit, Erlebnisse aus der Praxis aufzugreifen und zu verarbeiten. Hierzu stehen wir in engem Kontakt mit den Seelsorgern der angeschlossenen Krankenhäuser, die uns engagiert unterstützen.

Lern- / Lehrsituationen

Um die Freude am Lernen zu fördern und Inhalte so zu vermitteln, dass jeder Auszubildende optimal angesprochen wird, bieten wir ein breites Methodenspektrum an:

  • Problemorientiertes Lernen (POL) 
  • Lernsituationen 
  • Fallbezogene Verfahren 
  • Portfolio 
  • Wissenschaftliches Arbeiten 
  • Projektwoche 
  • Blended Learning 
  • Vorlesung 
  • Referate 
  • Rollenspiele etc.

Lernsituation

Die Lernenden setzen sich über einen längeren Zeitraum mit einer realen Situation aus der Praxis auseinander. Diese Lernsituation wird aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet und bearbeitet.

Unter kontinuierlicher Begleitung von pädagogischen MitarbeiterInnn bearbeiten die Auszubildenden konkrete Fragestellungen. Hierzu beschaffen sie sich die notwendigen Kenntnisse in Einzel- oder Gruppenarbeit. Daran schließt sich eine Auswertung der Ergebnisse in der Großgruppe an.

 

Ziel ist die Förderung der Handlungskompetenz in komplexen, beruflichen Situationen, wie sie der Auszubildende in der Praxis vorfindet.

Auch im späteren beruflichen Alltag ist ein hohes Maß an Problemlösungskompetenz erforderlich. Diese Methode bereitet optimal darauf vor.

Lernen durch Fallbeispiele

Wir nutzen Fallbeispiele aus der Praxis für den Unterricht.

Diese Situationen sind tatsächlich geschehen und erlebt worden. Entweder bringen die Auszubildenden ihre Erlebnisse mit oder sie arbeiten mit realistischen Erzählungen anderer.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Bearbeitung. Auszubildende können sowohl nach Gründen für das Handeln der Personen fragen, als auch alternative Handlungsweisen erarbeiten.

Portfolio

Ein Portfolio im Bildungsbereich soll die Bemühungen, Leistungen und Entwicklung des Lernenden in einem oder mehreren Lernbereichen darstellen und reflektieren.

Die Reflexion der Lernenden wird bspw. durch folgende Fragen unterstützt:

  • Wie war mein Arbeitsprozess? 
  • Was ist mir gut gelungen – wo gab es Probleme? 
  • Was würde ich genauso machen - was anders? 
  • Wie habe ich mich in der Gruppe erlebt? 
  • … und was hat’s gebracht?

Durch die wiederholte Anwendung der Methode und den Vergleich der Ergebnisse lassen sich Entwicklungen erkennen. Diese können als Impuls für die Gestaltung weiterer Lernprozesse genutzt werden.

Wissenschaftliches Arbeiten

Professionelle Pflege ist ohne ihre wissenschaftlichen Grundlagen nicht denkbar. Im Rahmen unserer Ausbildung legen wir großen Wert darauf, wissenschaftliche Techniken zu vermitteln. Regelmäßige Bestandteile der Lehrveranstaltungen sind deshalb:

Literaturrecherchen
Schriftliche Ausarbeitungen
Referate und Präsentationen
Kleinere Forschungsprojekte
Kritische Auseinandersetzung mit Studien etc.

Dadurch sollen die Auszubildenden befähigt werden, ihr Pflegehandeln an wissenschaftlichen Erkenntnissen auszurichten („Evidence Based Nursing“).

Wir verstehen diese Ausrichtung auch als gute Vorbereitung auf die weitere berufliche Entwicklung, sowohl im beruflichen Alltag als auch im Hinblick auf ein zukünftiges pflegerisches Studium.

Duales Studium

Gemeinsam mit der Katholischen Hochschule NRW (Standort Köln) bieten wir unseren Auszubildenden die Möglichkeit, ab dem zweiten Ausbildungsjahr parallel zur Ausbildung an der KatHO zu studieren.

Praktische Ausbildung

Praxisaufgabenkatalog

Ziel des Aufgabenkatalogs ist, Lerninhalte aus der Schule in der praktischen Ausbildung umzusetzen und zu vertiefen.

Es steht ein umfangreiches Angebot an Praxisaufgaben zur Verfügung. Dabei ist zwischen Pflicht- und Wahlaufgaben zu unterscheiden. Die Pflichtaufgaben müssen von jedem Auszubildenden erfüllt werden. Die Wahlaufgaben sind je nach Ausbildungszeitpunkt und Einsatzbereich frei wählbar. Bei der Bearbeitung stehen die PraxisanleiterInnen beratend und begleitend zur Seite.

Wunscheinsätze

Für die Ausbildung in der Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpflege werden Wunscheinsätze ermöglicht. Das bedeutet, dass beispielsweise in den Bereichen der ambulanten Versorgung und in der Psychiatrie ein Einsatz in Heimatnähe erfolgen kann. Wir kooperieren mit über 90 Einrichtungen (ambulante Pflegedienste, Beratungsstellen, Einrichtungen der Altenhilfe, Hospize...) im gesamten Bundesgebiet.

Dienstkleidung

Für die Arbeit in der Pflege benötigen Sie entsprechende Dienstkleidung. Abhängig vom jeweiligen Arbeitgeber gibt es unterschiedliche Vorgehensweisen. Entweder wird die Dienstkleidung durch das Krankenhaus zur Verfügung gestellt oder sie muss von den Auszubildenden angeschafft werden. Nähere Informationen erhalten Sie zu Beginn der Ausbildung.

Praxisanleitung

Die Ausbildung in der Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpflege der KaBo erfolgt an zwei unterschiedlichen Lernorten, dem Lernort Schule und dem Lernort Praxis. 
In der praktischen Ausbildung werden Sie von den PraxisanleiterInnen unterstützt. Neben der Übung einzelner Tätigkeiten, der Reflexion des täglichen Handelns und der Beurteilung des Lernfortschritts stehen sie Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite.

Internationaler Austausch

Einzelnen Auszubildenden ermöglichen wir gern ein Praktikum im europäischen Ausland: Erasmus+ heißt das Programm, mit dem unsere Auszubildenden in Österreich, Italien und Großbritannien waren. Nähere Infos hier.

Prüfung

Ausbildungsvergütung

Teilzeitausbildung