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30.05.2017

Geballte Anleitungskompetenz: 23 Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter qualifiziert

23 Praxisanleiterinnen und Praxisanleiter schlossen heute erfolgreich ihre berufspädagogische Zusatzqualifikation ab. Dabei ging es nicht um berufsfachliche Themen aus der Pflege oder der operationstechnischen Assistenz, nein: Über fünf Monate stand eine ausgewiesene berufspädagogische Perspektive im Mittelpunkt. Dazu zählen beispielsweise die Rolle als praktische Ausbilderin oder Ausbilder, die Bedeutung handlungsorientierter Kompetenzen in einer zeitgemäßen beruflichen Bildung, der systematische und zielorientierte Anleitungsprozess und die kompetenzorientierte Beurteilung. Aber auch diese Frage wurde bearbeitet: Woher kommt eigentlich die Motivation derjenigen, an die sich Praxisanleitung richtet – der Auszubildenden also? 

„Angelika Zegelin sprach jüngst vom heimlichen Curriculum der erlernten Hilfslosigkeit in der Ausbildung“ berichtet Schulleiter Volker Thiel und erklärt weiter: „Mir schwebt etwas anderes vor. Anstatt erlernte Hilflosigkeit sollte eine Pflegeausbildung Selbstwirksamkeit erfahrbar machen. Das bedeutet, den eigenen Ausbildungsprozess aktiv mitgestalten zu können, zu dürfen und auch zu sollen.“ Wie das praktisch aussehen kann, dazu präsentierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einige der beeindruckenden Ergebnisse ihrer Abschlussarbeiten bei der heutigen Abschlussfeier, in der sie auch ihre Zertifikate überreicht bekamen. 

Die nächste Weiterbildung zur Praxisanleitung im Gesundheitswesen startet im Januar 2018 – alle Details finden Sie hier.